Zurück zum Glossar

GlossarbegriffEinstieg

Trigon

HellenistischRenaissance und frühe NeuzeitModern westlichRedaktionelle ZusammenschauÜberlieferte Lehre

Definition

Ein Aspekt von etwa 120 Grad (einem Drittel des Tierkreiskreises) zwischen zwei Planeten. Überliefert wird es als Harmonie und leichter Fluss gelesen und klassisch mit Zeichen desselben Elements verbunden.

Ausführlicher

Das Trigon verbindet Positionen, die ein Drittel des Kreises auseinanderliegen, was in der Zählung nach Zeichen die drei Zeichen eines Elements verknüpft: die Dreiecke der Triplizitäten. Die Tradition zählt es von den hellenistischen Konfigurationen bis zu Lilly als den günstigsten der Blicke.[1][2][3]

„Harmonisch“ ist Lehre und keine Messung; manche heutigen Praktizierenden merken deutend zudem an, dass trigonreiche Horoskope Leichtigkeit ohne Anstoß anzeigen können. Beide Lesarten sind auf dieser Plattform als Deutung gekennzeichnet.[3]

Quellenangaben

Die nummerierten Belege im Text führen zu den Einträgen unten; jeder Eintrag führt weiter ins vollständige Quellenverzeichnis.

  1. Claudius Ptolemy. Ptolemy's Tetrabiblos, or Quadripartite: Being Four Books of the Influence of the Stars. J. M. Ashmand (translator). W. Foulsham & Co. Ltd, London. 1900. Historische Primärquelle Quelleneintrag ansehen
  2. William Lilly. Christian Astrology, Modestly Treated of in Three Books. T. Brudenell for J. Partridge & H. Blunden, London. 1647. Historische Primärquelle Quelleneintrag ansehen
  3. Chris Brennan. Hellenistic Astrology: The Study of Fate and Fortune. Amor Fati Publications. 2017. Deutung heutiger Praktizierender Quelleneintrag ansehen