Element (in der Astrologie)
HellenistischModern westlichRedaktionelle ZusammenschauÜberlieferte Lehre
Definition
Eine der vier klassischen Qualitäten (Feuer, Erde, Luft, Wasser), mit denen die westliche astrologische Tradition die zwölf Zeichen in Dreiergruppen einteilt. Eine symbolische Einteilung aus der griechischen Naturphilosophie und keine wissenschaftliche Eigenschaft.
Auch genannt: Triplizität (Elementgruppe) · Feuer-, Erd-, Luft- und Wasserzeichen
Ausführlicher
Die vier Elemente kamen während der hellenistischen Synthese aus der griechischen Naturphilosophie in die Astrologie. Jedes Element fasst drei Zeichen im Abstand von 120 Grad zusammen (die Triplizitäten), und die klassische Lehre beschrieb die Natur der Zeichen über die zugehörigen Qualitäten (heiß, kalt, feucht, trocken).[1][2][3]
Die moderne westliche Praxis liest dasselbe Raster oft psychologisch, als Temperamentsstile. Diese Umdeutung ist eine Deutungsschicht des 20. Jahrhunderts; auf dieser Plattform sind sowohl der klassische als auch der moderne Gebrauch als Lehre und Deutung gekennzeichnet und nie als gesicherte Tatsache.[3]
Quellenangaben
Die nummerierten Belege im Text führen zu den Einträgen unten; jeder Eintrag führt weiter ins vollständige Quellenverzeichnis.
- Nicholas Campion. A History of Western Astrology, Volume I: The Ancient and Classical Worlds. Continuum. 2009. Historische Forschungsliteratur Quelleneintrag ansehen
- Claudius Ptolemy. Ptolemy's Tetrabiblos, or Quadripartite: Being Four Books of the Influence of the Stars. J. M. Ashmand (translator). W. Foulsham & Co. Ltd, London. 1900. Historische Primärquelle Quelleneintrag ansehen
- Chris Brennan. Hellenistic Astrology: The Study of Fate and Fortune. Amor Fati Publications. 2017. Deutung heutiger Praktizierender Quelleneintrag ansehen