Sextil
HellenistischRenaissance und frühe NeuzeitModern westlichRedaktionelle ZusammenschauÜberlieferte Lehre
Definition
Ein Aspekt von etwa 60 Grad (einem Sechstel des Tierkreiskreises) zwischen zwei Planeten. Überliefert wird er als leichte, entgegenkommende Verbindung gelesen, milder als das Trigon.
Ausführlicher
Das Sextil verbindet Positionen, die ein Sechstel des Kreises auseinanderliegen: in der Zählung nach Zeichen zwei Zeichen weiter, was die Elemente in einer freundlichen Paarung abwechselt (Feuer mit Luft, Erde mit Wasser). Die klassischen Quellen führen es unter den grundlegenden Konfigurationen, mit einem sanfteren günstigen Charakter als dem des Trigons.[1][2][3]
Da 60 Grad der kleinste der klassischen Winkel ist, gewähren Schulen ihm meist den engsten Orbis: eine weitere Stelle, an der die Konvention und nicht die Messung entscheidet, ob ein Sextil in einem gegebenen Horoskop „vorhanden“ ist.[3]
Quellenangaben
Die nummerierten Belege im Text führen zu den Einträgen unten; jeder Eintrag führt weiter ins vollständige Quellenverzeichnis.
- Claudius Ptolemy. Ptolemy's Tetrabiblos, or Quadripartite: Being Four Books of the Influence of the Stars. J. M. Ashmand (translator). W. Foulsham & Co. Ltd, London. 1900. Historische Primärquelle Quelleneintrag ansehen
- William Lilly. Christian Astrology, Modestly Treated of in Three Books. T. Brudenell for J. Partridge & H. Blunden, London. 1647. Historische Primärquelle Quelleneintrag ansehen
- Chris Brennan. Hellenistic Astrology: The Study of Fate and Fortune. Amor Fati Publications. 2017. Deutung heutiger Praktizierender Quelleneintrag ansehen