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GlossarbegriffEinstieg

Qualität

HellenistischRenaissance und frühe NeuzeitModern westlichRedaktionelle ZusammenschauÜberlieferte Lehre

Definition

Eine von drei Einteilungen (kardinal, fix, veränderlich), die die zwölf Zeichen nach ihrer Lage im Jahreszeitenkreis in Vierergruppen ordnen. Ältere Texte nennen die Gruppen bewegliche, feste und gemeinsame Zeichen.

Auch genannt: Quadruplizität · Modalität · Bewegliche, feste und gemeinsame Zeichen

Ausführlicher

Die Qualitäten (die Quadruplizitäten) sind neben den Elementen das zweite klassische Raster über den Zeichen. In der tropischen Anordnung ist die Logik jahreszeitlich: Kardinale Zeichen eröffnen die Jahreszeiten an einer Tagundnachtgleiche oder Sonnenwende, feste Zeichen halten die Mitte jeder Jahreszeit, veränderliche schließen sie ab. Hellenistische Autoren sprachen von tropischen, festen und doppelleibigen Zeichen; Lillys Englisch sagt beweglich, fest und gemeinsam.[1][2][3]

Ihre deutenden Zuordnungen (beginnen, tragen, anpassen) sind auf die Tradition beschränkte Lehre und werden auf dieser Plattform ausschließlich im deutenden Register dargestellt.[1]

Quellenangaben

Die nummerierten Belege im Text führen zu den Einträgen unten; jeder Eintrag führt weiter ins vollständige Quellenverzeichnis.

  1. Chris Brennan. Hellenistic Astrology: The Study of Fate and Fortune. Amor Fati Publications. 2017. Deutung heutiger Praktizierender Quelleneintrag ansehen
  2. William Lilly. Christian Astrology, Modestly Treated of in Three Books. T. Brudenell for J. Partridge & H. Blunden, London. 1647. Historische Primärquelle Quelleneintrag ansehen
  3. Claudius Ptolemy. Ptolemy's Tetrabiblos, or Quadripartite: Being Four Books of the Influence of the Stars. J. M. Ashmand (translator). W. Foulsham & Co. Ltd, London. 1900. Historische Primärquelle Quelleneintrag ansehen